Zur Geschichte der Lessingschule

Im Jahr 1572 wurde zum ersten Mal eine Volksschule in Oppau erwähnt. Alle Kinder aus Oppau und Edigheim kamen in die Wohnung des Schulmeisters, die gleichzeitig auch Klassenzimmer war.

Das erste Schulhaus aus Holz, Lehm und Stroh entstand 1657 in Oppau. Die Schulstube diente wieder als Lehrerwohnung. Das Inventar bestand aus drei Schulbänken, drei Tischen und zwei Öfen. 45 Kinder aus Edigheim und Oppau besuchten 1693 die gemeinsame Schule.

1701 wurde auch in Edigheim Unterricht erteilt.

1747 entstand eine katholische Schule in Edigheim.

Von 60 "schulpflichtigen" Kindern besuchten im Jahre 1800 nur 26 die reformierte Schule.

1801 konnten von 959 Oppauern 168 lesen. Von 566 Edigheimern waren dazu stolze 187 Personen imstande.

1816 gehörten Oppau und Edigheim zu Bayern.

1846/47 baute man in Edigheim ein Schulhaus, das Lehrerdienstwohnung, Rathaus, Polizeistation, Wohnhaus war und heute Jugendfreizeitstätte ist.

(Jugendfreizeitstätte 1987)

Ein Teil der heutigen Lessingschule wurde 1887 erbaut. Der älteste Teil unserer Schule ist also über 100 Jahre alt.

 

 

(1887 errichtetes "Altgebäude" von der Oppauer Straße aus gesehen)

1934 wurde die Lessingschule zum ersten Mal erweitert.

1978 weihten die Schüler ihr renoviertes und teilweise modernisiertes Schulhaus ein.

1987, es war der 100. Geburtstag der Schule, dachte man über eine weitere Vergrößerung der "Lehranstalt" nach, weil die Schülerzahlen stiegen.

(Lessingschule 1992 vor dem Umbau)

Schon im Sommer 1992 wurde der Anbau in Angriff genommen.

(Umbau 1992)

Am 19. Februar 1993 konnte Richtfest gefeiert werden. Fast genau ein Jahr später, am 21. Februar 1994, wurde die Einweihung gefeiert.

(Ansicht Neubau)